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Der Weg des atlantischen Hohepriesters


Den Begriff „Priester“ gibt es schon aus der Zeit der Antike und bedeutet im ursprünglichen „Wegbegleiter“. Das diese Bezeichnung auch in religiöser Ausrichtung genutzt wird, ist für uns, den atlantischen Hohepriestern, nicht von Belang.

Ein Priester ist ein Mensch, der sich selbst zur Aufgabe gemacht hat, Menschen in verschiedenen Lebenssituationen behilflich zu sein und sie in der Zeit zu begleiten. In dieser Phase ist der Priester verantwortlich für das Wohl des Menschen, der sich ihm anvertraut.

Der Hohepriester oder „Großer Priester“ hat die Aufgabe sich nicht nur um einzelne Menschen zu kümmern, sondern um einen Personenkreis, einer Gruppierung, einer Gemeinschaft.

Dabei hat er zunächst den Weg des Priesters zugehen, um sein Wissen einzusetzen, und um Erfahrungen zu sammeln. Dies ist eine freie Entscheidung des freien Herzens, des freien Willens.Dennoch gibt es im Rahmen seiner selbsternannten Tätigkeit Aspekte, die es zu beachten gilt.

Zunächst unterliegt er dem intensiven Studium, der verfügbaren Schriften über Ausrichtung der atlantischen Philosophie, Mythologie, Mentalitäten und ggfs. auch Geschichte. Ein weiterer Aspekt ist das Wissen und verinnerlichen von Energiequellen, deren Umgang und Handhabung.

Doch bevor sein „Amt“ beginnen kann, als Begleiter, Ratgeber und ggfs. auch Vorbild fungieren zu können, sollte er sich mit seinen eigenen Themen geschäftigen. Themen, die er aus seinem oder früheren Leben in sich trägt, die durchaus auch problematischer Art sein können. Diese Themen oder sogar auch Dramen gilt zunächst seine Aufmerksamkeit, damit diese transformiert oder erlöst werden können.

Da jeder HP, wie jeder Mensch auch, sich nur begrenzt in sich hineinschauen kann, bzw. es auch wichtig ist, andere Betrachtungsweisen ins Auge zu fassen, um Klarheit und Einsicht zu erhalten, ist es notwendig, dass er diesbezüglich Hilfe annimmt, damit diese Dinge im Hohepriester ausgeheilt werden können.

Erst wenn dies geschehen ist und er sich sicher fühlt, beginnt sein Weg in kollektiver, intuitiver und heilerischer Absicht. Erst dann erhält der Hohepriester die Präsenz, die ihn von anderen unterscheiden wird.

Er kennt keine Eitelkeiten und unnötigen Selbstdarstellungen, er ist wahrhaftig! Er ist achtsam, aufmerksam und liebevoll sich und allen anderen gegenüber.

Der Hohepriester ist ein verlässlicher Mensch, der seine Aufgaben sorgfältig und verantwortungsbewusst ausübt. Der Hohepriester steht zu dem, was er sagt. Er gibt niemals ein Versprechen, allein sein Wort gilt.

Sein Ausdruck ist authentisch und wahrlich. Der Hohepriester kennt kein „… es ist mir egal.“

Seine Lebenseinstellung ist stets „Pro Vitae“ ausgerichtet, zu seinem Wohl, zum Wohl der Menschen um ihn herum und zum Wohl der Gemeinschaft.

Der Hohepriester entscheidet selbstbewusst in der Kraft und in der Liebe, die er ist und steht zu seinen Entscheidungen und Konsequenzen, auch wenn sie nicht populär sein sollten. Er entscheidet nach den vorliegenden Informationen, intuitiv und empathisch. Es gibt kein „… vielleicht“.

Der Hohepriester war und ist ein sehr verantwortungsvolles Amt, an dass er immer zu denken hat.



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